Über uns

Wann immer wir – Henrike und Sebastian – uns treffen, landen wir schnell bei der einen Frage: „Und was liest du gerade so?“. Bücher sind wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Und irgendwie ärgerte es uns immer, dass man eins nach dem anderen liest, dann vielleicht nochmal mit Freunden darüber spricht und drei Wochen später eigentlich schon wieder vergessen hat, was zwischen den Buchdeckeln passiert ist. Natürlich kann man ein Lesetagebuch führen, gelegentlich darin blättern und dabei: „Ach ja stimmt, so war das.“ oder „Das war eigentlich auch ein ganz gutes Buch, hatte ich schon fast vergessen, muss ich mal verschenken“, vor sich hin murmeln. Doch wenn man das schon aufschreibt, warum dann nicht ins Internet und lässt andere daran teilhaben? Genau das hat uns schließlich dazu bewogen, mit „zweilesen.de“ zu beginnen.

Doch natürlich soll unser Literaturblog nicht nur ein Merkheft sein. Wir wollen uns Meinungen über Bücher bilden und diese zur Diskussion stellen. Wir wollen Bücher empfehlen oder auch von ihnen abraten. Selbstverständlich sind unsere Urteile subjektiv – oft wird sich darüber streiten lassen. Für uns steht aber eines fest: Wir wollen und können nicht einfach froh darüber sein, dass Menschen überhaupt noch lesen, wie es oft heißt. Wenn schon, dann sollen’s doch bittschön gute Bücher sein.

Wir werden uns nicht ausschließlich Neuerscheinungen widmen, sondern über das schreiben, was wir gerade gelesen haben. Darunter können ältere Bücher und sogar sogenannte Klassiker sein. Da es aber natürlich nicht notwendig ist, darüber zu schreiben, wie toll „Die Buddenbrooks“ ist, werden auch immer wieder Texte aus der Kategorie „Mein Lesen und ich“ hier auftauchen, die sich mit unserer Leseerfahrung in Bezug auf solche Werke beschäftigen werden.

Wir sind zwar keine professionellen Schreiberlinge, aber wir haben den Anspruch, unterhaltsame und interessante Texte zu schreiben. Zweilesen.de ist für uns Experiment, Werkstatt und Notizbuch. Und wir hoffen, für Euch ist es ein Ort, an dem ihr gern vorbeischaut und vielleicht sogar den einen oder anderen Satz liegen lasst… Wir freuen uns drauf.